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Ziele

1. Ziel:  Optimierung der Recycling-Prozesse und der Wiederverwertungsstrategien 

Es sollen effektive Recycling-Verfahren für folgende Stoffe identifiziert werden:
  • Metalle (Bunt-, Leicht- und Elektronikmetalle sowie Selten Erdmetalle)
  • Mineralische Baustoffe (Ziegel, Keramik)
  • Polymere (Karbonfasern) und Komposite 
Auf diesem Wege sollen entlang der ressourcenstrategischen Kritikalitätskriterien die komplexen Materialströme und Produkte, insbesondere industrielle Funktionsmaterialien mit hohen Dissipationsraten analysiert und bewertet werden metallselektive Extraktionsverfahren aus homogenen und heterogenen Stoffgemischen, Schmelzen und Ionischen Flüssigkeiten identifiziert werden (Heuss-Aßbichler, Willert-Porada, König) effiziente industrielle Rückgewinnungskonzepte, insbesondere Separationsmethoden (Teipel), zur Dissipations-vermeidung (Schlummer) und die identifizierten Verfahren für verbesserte und neue Produktionslinien eingesetzt werden. 

2. Ziel: Ressourceneffizienz - Stoffstromkreislaufwirtschaft

Mit ForCYCLE sollen Projekte durchgeführt werden, die neue Wege für eine effizientere Nutzung von primären und sekundären Ressourcen im Sinne einer nachhaltigen Stoffkreislaufwirtschaft eröffnen. Die stoffspezifische Durchführung der Projekte soll den ökologischen und umwelt-politischen Aspekt dieser Zielsetzung exemplarisch zur Geltung bringen.

3. Ziel:  Wirtschaftsbeteiligung als offener Prozess
 
ForCYCLE versucht für das Recycling einzelner Stoffe (Metalle, mineralische Baustoffe und Polymere) technische Lösungen zu finden und diese in Produktionsprozesse zu integrieren.
Das Zusammenwirken von Forschung, Technologieentwicklung und industrieller Anwendung ist ein offener Prozess im Hinblick auf die wissenschaftlich-technischen Entwicklungen und gleichermaßen im Hinblick auf die Umsetzung von Innovationen durch die Industriepartner.
 
Die ForCYCLE-Projekte sind Pilotprojekte; sie sollen alternative Nutzungsmöglichkeiten der Sekundärrohstoffe für unterschiedliche Branchen identifizieren und auf diesem Wege neue Industriepartner gewinnen.

4. Ziel: Entwicklung einer Ressourcenstrategie für Sekundärrohstoffe
 
Mit der Ausrichtung der Programmatik des Verbundes auf die Sekundärrohstoffe sollen nicht nur einzelne technische Verbesserungen für Recyclingverfahren entwickelt werden, sondern das Ziel ist ein stoff- und nutzungsspezifisches Strategiekonzept. Auf der Grundlage dieser Strategie und den Erfahrungen mit dem ForCYCLE-Verbundforschungsvorhaben lassen sich Voraussetzungen und Folgen der zukünftigen Sekundärrohstoffnutzung abschätzen und Perspektiven für ein effektives Sekundärrohstoffmanagement für Bayern ableiten.

 5. Ziel: Förderung und Stärkung der bayerischen Recyclingwirtschaft
 
Ein langfristiges Ziel von ForCYCLE ist die Förderung und Stärkung der bayerischen Recyclingwirtschaft. Schwankende Rohstoffpreise und Lieferengpässe werden zu einer steigenden Nachfrage nach Sekundärrohstoffen führen. Innovationen aus ForCYCLE-Projekten werden die Leistungsfähigkeit der bayerischen Recyclingwirtschaft und ihre Position im nationalen und globalen Wettbewerb stärken.